FONDSNET startet Portfolio Builder

  • Software-Tool zur Portfoliooptimierung geht online
  • Analyse bestehender Kundendepots und Neuanlagen
  • Neuentwicklung stellt Diversifikationsaspekt in den Vordergrund
  • Weiterer Mehrwert für die methodische Kompetenz der FONDSNET-Partner

FONDSNET baut die systemseitige Beratungsunterstützung für seine mehr als 2.000 direkten Geschäftspartner weiter aus. Hierzu wurde die hauseigene Online-Plattform zur Administration aller Geschäftsvorfälle in den Bereichen Investment, Assekuranz, Beteiligungen und Finanzierungen um die Software Portfolio Builder erweitert. Dabei handelt es sich um die Neuentwicklung eines Rechentools zur Optimierung von Portfolios, die sich aus diversen Investmentfonds zusammensetzen. Die Analyse eines Kundenportfolios hinsichtlich der darin enthaltenen Produkte ist ein komplexer und aufwändiger Prozess. Dieser wird seit einigen Jahren von verschiedenen Optimierungsprogrammen nach rechnerischer Auswertung umfangreichen Datenmaterials ermöglicht. Die Programme basieren in der Regel auf der Lehre des Ökonomen Harry Markowitz als Pionier der Portfoliotheorie. Der Hauptkritikpunkt an dieser ist die Unsicherheit der prognostizierten Renditen, da hier Vergangenheitsdaten für die Zukunft fortgeschrieben werden und damit unsichere Prognosen entstehen. Hinzu kommt, dass verhältnismäßig neue Produktkategorien wie vermögensverwaltende Mischfonds nur unzureichend erfasst und bewertet werden können.

Der Portfolio Builder umschifft diese Kritikpunkte. Während die herkömmlichen Tools mit den Parametern Rendite, Risiko und Korrelation arbeiten, stellt der Portfolio Builder den wissenschaftlich nachgewiesenen Diversifikationseffekt der Markowitz-Theorie in den Mittelpunkt. Das Programm ist damit die Weiterentwicklung seiner Erkenntnisse bezogen auf die heutigen Anforderungen, die die traditionellen benchmarkorientierten Fonds ebenso berücksichtigen wie die neue Generation der vermögensverwaltenden Produkte mit marktabhängiger Gewichtung der einzelnen Anlageklassen. So können beispielsweise auch Investmentfonds mit flexibler Anlagestreategie erfasst und ohne Renditeannahmen in die Gesamtstruktur integriert werden.

In den einzelnen Funktionen des Portfolio Builders stehen dem Berater drei verschiedene Optimierungsverfahren zur Verfügung, darunter der Maximum-Diversification-Ansatz. Zentrales Ziel der dahinter stehenden Berechnungen ist es, den Effekt der Diversifikation innerhalb eines Depots zu maximieren bzw. das Risiko durch Einbeziehung möglichst schwach korrelierter Anlagen zu minimieren. Mit dem Maximum-Diversification-Ansatz lässt sich für jedes Portfolio die sogenannte Diversification-Ratio berechnen – eine Kennzahl, die in ihrer absoluten Höhe den Grad derDiversifikation beschreibt. Durch die Maximierung der Diversification-Ratio wird diejenige prozentuale Gewichtung der Einzelanlagen erreicht, die die beste Streuung für die individuelle Risikoklassifizierung des Kunden ausdrückt. Daraus resultierende Mehrwerte in Form einer strukturierteren Wertpapieranlage mit besseren Ergebnissen stärken die langfristige Zufriedenheit des Kunden und
verschaffen dem Berater einen zusätzlichen Kompetenzgewinn.

Hierzu Georg Kornmayer, Geschäftsführer der FONDSNET Vermögensberatung und -verwaltungs GmbH: „Mit dem Portfolio Builder stellen wir unseren Partnern ein Analalysetool der neuesten Generation zur Verfügung. Die aktive Verwendung einer intelligenten Anlagesoftware mit dem Ergebnis konkreter Handlungsempfehlungen nach objektiven Maßstäben erweitert die methodische Kompetenz einer anlegergerechten Beratung und stärkt die Bindung des Kunden an seinen Berater.“ Das Ergebnis einer Auswertung mit der optimierten Zusammensetzung des Kundendepots lässt sich eins zu eins in die Beratungsdokumentation übertragen, in einen Anlagevorschlag fortschreiben sowie in Orderaufträge zur Realisierung umsetzen. In naher Zukunft können mit dem Portfolio Builder Produkte, die sich nach einer Systemprüfung für die Erfüllung der Kundenvorgaben als nicht oder nur wenig geeignet erweisen, ersetzt werden. Neben der Möglichkeit, hierfür auf eine vom Berater erstellte Fondsauswahl zurückzugreifen, steht auch eine pooleigene, geprüfte Liste mit bewährten Produkten aus einer Vielzahl unterschiedlicher Anlagekategorien zur Verfügung.